1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung von LogCon zwischen der Logcon East GmbH („Anbieter“) und ihren Kunden. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 1 KSchG bzw. § 14 BGB. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur bei schriftlicher Zustimmung.
2. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt mit der Registrierung und der Annahme dieser AGB zustande. Für kostenpflichtige Tarife kommt der Vertrag mit Abschluss des Abonnements zustande.
3. Leistungen
Der Anbieter stellt LogCon als webbasierte Software zur Verfügung. Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung und Preisliste auf der Website. Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter; wesentliche Funktionen werden nicht ohne angemessene Vorankündigung entfernt.
Verfügbarkeit: (Angabe folgt)
4. Testphase
Neue Kunden können LogCon 30 Tage kostenlos und ohne Angabe eines Zahlungsmittels testen. Die Testphase endet automatisch, sofern kein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen wird. Daten aus der Testphase werden nach (Angabe folgt) gelöscht, sofern kein Abonnement folgt.
5. Preise und Zahlung
Es gelten die Preise des Angebots bzw. der Preisliste zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses, zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Der Preis je Platz umfasst das dort genannte Auftragsvolumen (Fair-Use); darüber hinausgehende Aufträge sowie nutzungsabhängige Leistungen wie Zollvorgänge werden gemäß Angebot bzw. Preisliste abgerechnet.
Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus. Bei jährlicher Zahlung gewährt der Anbieter den in der Preisliste ausgewiesenen Rabatt.
6. Laufzeit und Kündigung
Laufzeit und Kündigungsfrist kostenpflichtiger Abonnements: (Angabe folgt). Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7. Pflichten des Kunden
- Zugangsdaten geheim halten und Nutzer nur im erforderlichen Umfang berechtigen
- Nur Inhalte verarbeiten, zu deren Verarbeitung er berechtigt ist
- Die Software nicht missbräuchlich nutzen, insbesondere keine Sicherheitsmechanismen umgehen
- Für eigene Datensicherungen außerhalb des Dienstes sorgen, soweit erforderlich
8. KI-Funktionen
LogCon nutzt KI-Agenten, die Vorschläge erstellen und – je nach vom Kunden eingestellter Autonomiestufe – Aktionen automatisch ausführen. Der Kunde legt Autonomiestufen und Leitplanken selbst fest und bleibt für die Ergebnisse, insbesondere für Aufträge, Preise, Rechnungen und Zollanmeldungen, verantwortlich. KI-Ergebnisse können fehlerhaft sein und sind vom Kunden in angemessenem Umfang zu prüfen. Die Verantwortung für Zollanmeldungen verbleibt beim Anmelder.
9. Nutzungsrechte
Der Kunde erhält für die Vertragsdauer ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht, LogCon im vereinbarten Umfang für eigene Geschäftszwecke zu nutzen.
10. Daten des Kunden
Die vom Kunden eingegebenen Daten bleiben sein Eigentum. Der Kunde kann seine Daten jederzeit über Export-Funktionen und die API abrufen. Nach Vertragsende stellt der Anbieter für 30 Tage einen vollständigen Datenexport bereit und löscht die Daten anschließend, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
11. Datenschutz
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien den Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO ab, der Bestandteil dieses Vertrags ist.
12. Integrationen von Drittanbietern
Für Integrationen (z. B. Frachtbörse, Telematik, Buchhaltung) benötigt der Kunde eigene Verträge und Zugangsdaten beim jeweiligen Drittanbieter. Der Anbieter haftet nicht für Verfügbarkeit und Leistungen dieser Drittanbieter.
13. Gewährleistung
Der Anbieter gewährleistet, dass die Software im Wesentlichen der Leistungsbeschreibung entspricht. Mängel sind unverzüglich zu melden. Der Anbieter wird gemeldete Mängel in angemessener Frist beheben.
14. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Personenschäden. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Datenverlust – soweit dieser bei ordnungsgemäßer Datensicherung vermeidbar gewesen wäre – ist ausgeschlossen. Die Haftung ist der Höhe nach begrenzt auf (Angabe folgt).
15. Vertraulichkeit
Die Parteien behandeln alle vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus.
16. Änderungen der AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von mindestens sechs Wochen ändern. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge wird in der Ankündigung hingewiesen. Im Fall des Widerspruchs kann jede Partei zum Änderungszeitpunkt kündigen.
17. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Wien. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.